Hatschibu (Nach einer Idee von meiner Facebokfreundin Marlis Hanelt: https://www.facebook.com/marlies.hanelt?fref=ufi)

Hatschibu war traurig, wie er so durch die Gegend schwebte. Es war viel zu warm für die Jahreszeit,, auch wenn ein leichter Wind wehte. Es war ja erst März. Er mocht es lieber etwas kühler und auch ein wenig feuchter. Außerdem war niemand da, zu dem er hätte schlüpfen können und er hasste es allein zu sein.
Hatschibu war ein kleiner, ein winzig kleiner Niesling. Nicht so ein riesiger brüllender Hahatschiieee, nein, eher so ein Leiser, eben ein Hatschibu. Er war von blaugrüner Farbe, immer ein wenig feucht und auch ein bisschen glibberig.
Vor kurzem noch war er einem Dackel in die Nasegehüpft, aber der hatte nur kurz geschniebt und ihn wieder rausgeblasen.
Dann aber sah er einen neuen Gastgeber. Er saß auf dem Spielplatz und hatte so ein kleines schwarzes Ding in der Hand. Er trug kurze Hosen und ein blaues T-Shirt. Das Ding in seiner Hand, gab ein merkwürdiges Geräusch ab und der Junge hielt es sich ans Ohr. Diesen Moment nutzte Hatschibu um durch das andere Ohr, in das Innere des Jungen zu schlüpfen. Er hörte grade, wie eine Stimme aus dem kleinen, schwarzen Ding in das Ohr fragte: »Wo bist du, Schätzchen?«
Statt einer Antwort entfuhr dem Jungen nur ein »Hatschibu!«
Die Stimme am Ohr aus dem schwarzen Kasten sagte: »Siehst du, ich habe dir gleich gesagt, du sollst dich warm anziehen. Nun hat dich ein Niesling erwischt.«
Der kleine Hatschibu jedoch war gar nicht mehr traurig: ›Hier würde er eine Weile bleiben‹, nahm er sich vor.